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Neuigkeiten beim Box Athletic Club Wolfenbüttel

Pünktlich zur Auftaktveranstaltung im Kampf um den Wolfenbütteler Rhodos Cup am Samstag den 02.04. in Wolfenbüttel, überreichte der Inhaber der Gaststätte „Rhodos“ dem BAC 25 neue Trikots.

 

Der erste Kampftag war zunächst von Absagen der umliegenden Vereine geprägt, sodass der Organisator dieses Turniers, Ulrich Hackbarth froh war, am Ende doch noch 11 Wertungskämpfe auf das Papier zu bekommen. Die Freude der beiden BAC-Trainer Liane Schüttler und Ralf Eggers hielt sich hierüber jedoch in Grenzen, da diese spontanen Veränderungen dafür sorgten, dass ihre Kämpfer, entgegen der vorherigen Planung, gegen deutlich stärkere Gegner antreten mussten.

Dies  wirkte sich dann auch auf die Ergebnisse aus. So musste sich Hans Exner auf einen erfahreneren Gegner einlassen, um überhaupt boxen zu können. Zwar zeigte er in den drei Kampfrunden eine sehr ordentliche Leistung, unterlag dem Gifhorner Marcel Drenkwitz am Ende jedoch knapp. Im Aufeinandertreffen zwischen dem Boxer Marcel Mamrot aus Lüneburg und dem BAC´ler Ahmet Cicek spielte die Kampfzahl des Lüneburgers eine eher untergeordnete Rolle. Entscheidend für Ciceks Niederlage war vielmehr die Tatsache, dass dieser einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und die Weisungen aus der eigenen Ecke in keiner Runde umsetzen konnte. Dementsprechend musste er sich deutlich nach Punkten geschlagen geben. Zwei Neulinge im Ring machten den BAC-Verantwortlichen jedoch viel Freude. Der 19 Jährige Jonathan Marques Da Silva beherrschte seinen Kontrahenten vom VFL Wolfsburg in den ersten beiden Runden so deutlich, dass das leichte Einbrechen seiner Leistung in der letzen Runde keine Auswirkung auf den klaren Punktsieg des BAC-Boxers hatte. Der ebenfalls 19 Jahre alte Leon Beißner traf in seinem ersten Kampf auf Bozo Rohelat, einen sehr aggressiven und stürmischen Boxer aus Hannover. Beißner hatte in den ersten beiden Runden dementsprechend viel Mühe. In der dritten Runde konnte er das Kampfgeschehen jedoch drehen und brachte seinen ausgelaugten Gegner an den Rand einer vorzeitigen Niederlage. Den anschließend verkündeten Punktesieg des Gegners musste er jedoch akzeptieren. Sehr viel Freude hatten die Wolfenbütteler Trainer an diesem Samstag auch an dem 16 jährigen Muslem Hasani sowie dem 18 Jahre alten Mohammed Ghalendari. Beide waren vor 5 Monaten nach Deutschland geflohen und trainieren seit dem durchgängig beim BAC. Ihr eiserner Trainingswille zeigt sich zudem darin, dass sie jeden Morgen eine Stunde früher aufstehen, um Laufen zu gehen, eine Motivation, die längst nicht jeder Boxer aufweist. Ihr Wille und ihre Top-Fitness waren dann auch entscheidend, dass beide ihre Kämpfe durch ein T.KO. entscheiden konnten. Ghalendari besiegte seinen Gegner bereits in der ersten Runde, Hasani ging aus der zweiten als Sieger hervor.

 

Die BAC-Verantwortlichen warten nun voller Ungeduld auf die Startausweise dieser beiden Talente, damit sie zukünftig an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen dürfen.

Weitere boxbegabte Flüchtlinge sind in der Zwischenzeit zum BAC gestoßen und lassen auf spannende Kampftage um den Rhodos Cup im Oktober und November hoffen.

Die 150 Zuschauer sahen trotz der vielen spontanen Absagen spannende Boxkämpfe. Nach dem ersten Wertungstag führt nun Lüneburg mit 7 Punkten, dicht gefolgt von Heros Salzgitter und dem BAC Wolfenbüttel mit 6 Punkten. Der OSC Hannover und Peine können derzeit 5 Punkte für sich verbuchen und bilden, ebenso wie Gifhorn mit 4 Punkten das Mittelfeld. Darauf folgen der PSV Hannover mit 3 Punkten. Das derzeitige Schlusslicht bilden mit je 2 Punkten Hildesheim und der VFL Wolfsburg.

Boxen um den Rhodos Cup

Erneut, wie in den letzten 3 Jahren, wird in Wolfenbüttel an 3 Kampftagen ein Pokal ausgeboxt. Geändert hat sich nur der Name. Aus dem ehemals „Residenzpokal der Stadt Wolfenbüttel„ wird der „Rhodos Cup“. Der frühere Boxer und heutige Gastwirt des in Wolfenbüttel bekannten Speiselokals Rhodos, Yousif Darouiche auf dem Neuen Weg in Wolfenbüttel, unterstützt seit Jahre seinen ehemaligen Verein, sodass die Vereinsführung vom  BAC sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Der erste Kampftag wird am 02 April 2016 wie gewohnt in der Wilhelm Raabe Schulsporthalle ausgetragen. Um 16.00 Uhr wird der erste Kampf vom Zeitnehmer „Kalle „ Hübner angeläutet. Es werden 22 spannende Kämpfe erwartet. Die 12  teilnehmenden Vereine, Hannoversch Münden, Lüneburg, Hildesheim, Göttingen, Gifhorn, Wolfsburg, Walsrode, Salzgitter, PSV Hannover, Schwalbe Hannover, Olympic Hannover und natürlich der BAC Wolfenbüttel möchten wieder durch Siege Punkte sammeln um am Finaltag, 26 November 2016, den Cup mit nach Hause nehmen .

 

Der Heimverein schickt an diesem Tag 8 Boxer in den Ring. Mit Hans Exner (Männer, 81 Kg), Ahmet Cicek (15 Jahre, 68 Kg), Christian Preschel (Männer, 74 Kg) und Melis Abdulaev (12 Jahre, 38 Kg), steigen im BAC bekannte Gesichter in den Ring. Gespannt sind die BAC Trainer Liane Schüttler, Ralf Eggers und Harri Duberke auf ihre neuen Schützlinge. Mit Leon Beißner und Orhan Nawabi gibt es 2 neue, sehr talentierte Schwergewichtler bei den Männern im Team des BAC. Weiter als Ergänzung bei den Männern im Halbweltergewicht, Jonatan Marques Da Silva, ebenfalls ein sehr vielversprechender junger Mann.

 

Das die ersten Früchte der Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen in Wolfenbüttel reifen, möchte das Trainergespann dem Publikum präsentieren. Mit Muslem Hosaini (16 Jahre, 49 kg) und Mohammed Ghalandari (17 Jahre, 66 kg), sind 2 Sportler wie man sie sich eigentlich nur wünschen kann, nach schwieriger Flucht in Wolfenbüttel gelandet. Sie trainieren seit einem halben Jahr täglich im Box Athletic Club  Wolfenbüttel. Und damit nicht genug, jeden Morgen vor der Schule steht noch ein gemeinsamer Lauf für sie an. Seit einigen Tagen sind sie in Remlingen in Wohngemeinschaften untergebracht, was jedoch ihrem Trainingsfleiß keinen Abbruch bringt, denn im selben Ort wohnt auch der BAC Trainer Ulrich Hackbarth, der nur zu gern diesen Trainingseifer fördert. Das BAC Team erhofft  sich am Samstag, den 02 April, ein interessiertes und zahlreiches Publikum.

 

 

Yousif Darouiche, Gastwirt des Speiselokals Rhodos und BAC Trainer Ulrich Hackbarth

Geglückte Generalprobe für BAC Boxer

Bevor es am Samstag um 16 Uhr, in der Wilhelm Raabe Sporthalle, zum herbeigesehnten Heimstart um den Rhodos Cup in Wolfenbüttel geht, konnten die BAC Athleten noch einmal in Hann. Münden ihren Leistungsstand testen. Alle 7 Eingesetzten Boxer überzeugten Ihre Trainer  Schüttler / Hackbarth und das Publikum.

 

Der 13 jährige Melis Abdulaev konnte leider nicht starten, da sein angedachter Gegner aus Peine vom Arzt beim Gesundheitscheck keine Starterlaubnis erhielt.

 

Zu seinem ersten Kampf kam der 15 Jährige Ferazuddin Karimi. Er gehört zu den Flüchtlingen, die im letzten Jahr nach Wolfenbüttel kamen und sich seit dem durch sehr eifriges Training den Status eines Wettkämpfers verdient haben. Er stand dem Göttinger Yüksel Pala gegenüber und konnte alle drei Runden für sich verbuchen.

 

Der Zweite dieser starken Flüchtlingsgruppe, Muslim Hussini, stand ebenfalls einem  Boxer aus Göttingen gegenüber. Hier erwies sich, der ein Jahr jüngere, Anton Schneider nach wenigen Schlagwechseln als deutlich unterlegen. Somit musste sein Trainer, zum Schutz seines Wettkämpfers, bereits nach 30 Sekunden das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe werfen.

 

Der dritte aus der Flüchtlingsgruppe, die alle zusammen in Remlingen in einer Wohngruppe wohnen, ist der 18 Jährige Mohammed Ghalandari. Da dieser Wettkämpfer seine bisher geleisteten 3 Kämpfe alle vorzeitig gewonnen hatte, stellte ihm diesmal Trainer Ulrich Hackbarth einen, mit über 30 Kämpfen, sehr erfahrenen und auch erfolgreichen Gegner gegenüber. Nach einem sehr bewegten Kampf musste Brandon Bojani aus Peine eingestehen, dass hier in den BAC Reihen ein riesen Talent steht, gegen das er an diesem Tag nicht gewinnen konnte. Er forderte jedoch sofort eine Revanche, die Ulrich Hackbarth ihn für den kommenden Samstag in Wolfenbüttel gern zugesagt hat.

 

Erfreut waren die BAC Trainer Schüttler / Hackbarth über die Wiederauferstehung von Ahmet Cicek. Hatte er noch am vergangenen Samstag seinen Kampf total verschlafen, so kam gegen den 1 Kopf größeren Zakaria Kaddouri aus Dietzenbach sofort mit der richtigen Einstellung und Taktik in den Kampf. Sein ständiges in den Gegner gehen, Treffer setzen und wieder rausgehen, brachten ihm dann auch den gewünschten Erfolg.

 

Ein weiteres großes Talent bewies der Niedersachsen Meister dieses Jahres Jonathan Marques da Silva. Gegen den Heimboxer Ismail Resuli ließ der Wolfenbütteler nie fragen aufkommen. Er hatte auf jede Aktion des Hann. Mündner Boxers eine harte und wirkungsvolle Antwort, so dass mit dem Schlussgong zur ersten Runde die Hann. Mündener Ecke diesen Kampf aufgab.

 

Bei den Männern im Halbschwergewicht wusste Hans Exner erneut seine Trainer zu begeistern. Sein Gegner aus Hildesheim, Reza Nabizadeh, wurde immer wieder mit der Schlaghand des Wolfenbüttelers hart getroffen und wurde in Runde 2 auch angezählt. Er war sehr zufrieden, dass er dann noch über die drei Runden kam.

 

Im Schwergewicht trat für den BAC Orhan Nawabi gegen den, in seinem ersten Heimkampf stehenden, Jens Meinhard aus Hann. Münden an. Mit sehenswerten Schlagserien deckte der Wolfenbütteler den Hann. Mündener Boxer so gekonnt ein, dass zu Beginn der Runde 2 Das Handtuch zur Aufgabe aus der Ecke kam.

 

Die BAC Boxer und Funktionäre freuen sich nun darauf, sich einen Tag nach dem bezahlten Boxen in der Lindenhalle, im Olympischen Boxturnier um den Rhodos Cup ihrem Publikum präsentieren zu können. Zuschauer, die mit einer Eintrittskarte vom Kampfabend aus der Lindenhalle, zu den Boxern des BAC in die Raabesporthalle am Samstag um 16 Uhr kommen, zahle den halben Eintritt!

Erster Erfolg der BAC Boxer nach Trainerwechsel.

Nachdem Ulrich Hackbarth nach 32 Jahren als Trainer, seinen beiden langjährigen Trainerkollegen Ralf Eggers und Liane Schüttler das alleinige Sagen um die Wettkampfboxer übertragen hat, gab es bereits  den ersten Meistertitel für den BAC.

 

Der in den letzten Jahren behutsam von Liane Schüttler  aufgebaute 15 Jährige Ahmet Cicek musste gegen  Jens Burkhard aus Saalethal in den Ring. Noch im Letzten Jahr unterlag er diesem Gegner in der Landesmeisterschaft nach Punkten. Nach9 Monaten Weiterentwicklung, brannte er darauf, bei den Verbandsmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Celle, dieses Ergebnis zu  drehen .

 

 Die erste Runde gestaltete der Wolfenbüttler Boxer noch zu verhalten, so das Trainerin Liane Schüttler ihn in der ersten  Ringpause noch einmal kräftig mit klaren Anweisungen wachrütteln musste. Ab Runde 2 übernahm dann auch der BAC Boxer das Kommando im Ring. In der Zweiten Ringpause gab es nur noch einmal Feinabstimmungen mit der Trainerin und den Hinweis die dritte Runde genauso Dynamisch zu führen.

 

Nachdem der Saalethaler in Runde 2 und 3 jeweils einmal angezählt werden musste, gab es dann beim einstimmigen Sieg des BAC Boxers auch keine anderen Meinungen. Durch den Meistertitel des Verbands Hannover, Braunschweig, Lüneburg hat er sich für die Teilnahme der nächst höheren Meisterschaft, der Landesmeisterschaft Niedersachsens, qualifiziert. Seine Trainerin ist nun am Überlegen ob es ihm möglich ist hier eine Gewichtsklasse tiefer in 66 kg zu starten. Hier sollte seine Titelchance  besser sein.

 

Weitere Titel können ebenfalls im Finale am 6 Februar in Hannover durch  BAC Boxer geholt werden. Hier steht der 12 Jährige Melis Abdulaev dem Gifhorner Ahmet Idiev und der 16 Jährige Marvin Menzel dem Hannoveraner Seyed Armin gegenüber. Beide haben zurzeit noch mit einer Erkältung zu kämpfen und die Trainer hoffen auf keinen großen  Leistungsverlust. Auch diese beiden wollen sich für die Landesmeisterschaften qualifizieren.  

Wahnsinn in Wolfenbüttels Boxhalle

Zum 3. Mal in diesem Jahr veranstaltete der Box Athletic Club Wolfenbüttel am 18 September, in der Wilhelm Raabe Box Halle, sein immer beliebter werdendes Sichtungssparring. Da es in Niedersachsen einmalig ist, gleichzeitig in 8 Trainingsringen boxen zu können, wird die Anzahl der teilnehmenden Vereine und Sportler immer größer.  Diesmal erschienen 86 Boxerinnen und Boxer aus den umliegenden Vereinen, um sich miteinander zu messen. Bei der herkömmlichen Art würde es 43 Kämpfe á 15 Minuten, also mehr als 10 Stunden, dauern. Das erfahre Team des BAC stellte innerhalb einer halben Stunde alle 86 Boxer in passenden Paarungen zu dreier Gruppen zusammen, so dass nach 2,5 Stunden alle Boxer gekämpft hatten. In dieser neuen Art der Sichtung erhalten  viele neue Kämpfer  die Möglichkeit, sich zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen zeigen zu können. Einige erkennen hierbei, dass sie noch nicht soweit sind um schon für Wertungskämpfe in den Ring zu klettern. Andere wiederum zeigen, dass es Zeit wird, sich auf der Bühne des Boxens zu präsentieren. Die erfahrenen Wettkämpfer erkennen, nach der Sommerpause, wo ihr Leistungsstand so kurz vor den im Oktober beginnenden Landesmeisterschaften ist.

 

Der BAC Wolfenbüttel startete bei diesem Turnier mit 16 Boxern, die alle einen  sehr ordentlichen Eindruck hinterließen. Besonders zufrieden waren das Trainer Duo Liane Schüttler und Ralf Eggers mit ihren 5 Männerboxern, die im Oktober an den Landesmeisterschaften von Niedersachsen teilnehmen. Es werden für den BAC Jonathan da Silva 64 Kg, Mohamed Ghalandari 69 kg, Hans Exner 81 kg, Leon Beißner 91 kg und Orhan Nawabi 91 Kg starten. Alle werden am 15 Oktober in Oldenburg in einem Turnier in den Ring steigen. Das bedeutet, sollten sie ihren ersten Kampf am Nachmittag gewinnen, stehen sie am Abend im Finale zum zweiten Mal an einem Tag im Ring. Dieses sollte jedoch nach Aussagen ihrer Trainer  konditionell kein Problem für das sehr trainingsfleißige fünfer Gespann der Wolfenbüttler sein.

 

Die BAC-Verantwortlichen freuen sich, dank der Flüchtlinge, und auch  über das große Interesse der Neusportlerinnen und Sportler der Region, über den  kaum noch zu bewältigenden  Andrang  in ihrer Sporthalle.

Vorführung beim Wolfenbütteler Maifest 2016

Nachlese zum 1. Wettkampftag des Residenzpokal

Mehr als 200 Zuschauer sahen am ersten Kampftag ,um den Residenzpokal der Stadt Wolfenbüttel ,sehr gute Kämpfe der 12 teilnehmenden Vereine die um den Residenzpokal buhlen.

 

18 Wertungskämpfe ,von den 10 jährigen  bis hin zu den Männern im Superschwergewicht ,brachten bei den zahlreichen Boxfans , tolle Stimmung .Von den sieben Boxern die vom BAC eingesetzt werden konnten mussten sich nur 2 geschlagen geben . Deutlich war das Urteil bei dem 15 Jährigen Ahmet Cicek BAC gegen den Braunschweiger Drini Donar . Der Wolfenbüttler stürmte mit viel Mut immer wieder nach vorn und vernachlässigte dabei jegliche Technik . Somit lief er in viele Konter des Braunschweigers und musste am Ende die deutliche Niederlage eingestehen .

Da es sich jedoch erst um den 2 Wettkampf des Wolfenbüttler Nachwuchsboxer handelte, sind die Trainer zuversichtlich das der fleißig trainierende  Ahmet in Zukunft auch seine Erfolge noch haben wird . Deutlich knapper viel das Urteil bei dem Studenten Hans Exner aus . Der Wolfenbüttler im Halbschwer Gewicht  81 kg  ,hatte bei den Männer gegen Marcel Dreiwitz aus Gifhorn in den ersten zwei Runde Probleme sich auf den Gegner einzustellen , in der dritten beherrschte er ihn dann deutlich und hinterließ mit seiner langen rechten Geraden auch mehrmals deutliche Wirkung . Dies reichte jedoch nicht mehr aus um die ersten 2 versäumten Runden zu korrigieren . Die knappe Niederlage verwunderte dann die Zuschauer ein wenig .

Überzeugend boxte der 11 Jährige Melis Abdulaev den Boxer von BC 62 Peine Mertan Dolasir ,aus . alle 3 Runden gingen an ihn so das der einstimmige Punktsieg nie in Gefahr war . Sein ein Jahr ältere Bruder Boris hatte den Hannoveraner Serge Güzel vor den Fäusten ,beide boxten einen sehr ordentlichen Kampf ,der jedoch wegen Gewichts Abweichungen von mehr als 2 Kg nicht gewertet werden konnte . Überragend machte es der 16 Jährige BACer Marvin Menzel  . Der technisch sauber boxende Wolfenbüttler tastete seinen Gegner Mika Darwald vom Kraftsport Lüneburg in der ersten Runde gut ab und befolgte in der Pause die Anweisung seiner Trainer, Liane Schüttler und Ralf Eggers , erhöhte dann den Druck traf dabei mehrmals sehr hart den Lüneburger so dass die Ecke den Kampf in der zweiten Runde zu Gunsten des Wolfenbüttler aufgeben musste .

Wieder zurück im BAC Ring nach 3 Jähriger Pause konnten die Wolfenbüttler bei den Männer den Mittelgewichtler 75 kg , Msto Abdulaev begrüßen . Die Situation das der BAC von der Stadt vorrübergehend einen Raum im ehemaligen Germania Sportheim bekommen hat, ermöglicht ,das Sportler die an  abendlichen Trainingszeiten nicht trainieren können, auch wieder ihren Sport leben können . Dies trifft auf Msto genauso wie auf seinen Trainingspartner Abdul Harb zu . Msto hatte mit Julian Nelke aus Braunschweig den Niedersachsen Meister des Vorjahres als Gegner ,der bereits Bundesliga erfahrene Wolfenbüttler ließ jedoch von Anfang an klar erkennen das er diesen Kampf gewinnen will . Mit harten Schlägen zwang er seinen Gegner immer wieder in die Doppeldeckung so dass dieser nicht zur Entfaltung kam .An  einem  eindeutigen Sieg für den Wolfenbüttler  gab es dann auch keinen  Zweifel

.Als letzte der BAC  Boxer stand dann nach ebenfalls 2 jähriger Pause der Superschwergewichtler + 91 kg  Abdulraman Harb im Ring . Ihm merkte man die lange Ring Abstinenz deutlich an ,er stand dem deutschen Kick –Box Meister Arthur Düring vom AKBC Wolfsburg gegenüber ,dieser bewegte sich lockerer, dies glich der Wolfenbüttler jedoch durch harte und genaue Treffer immer wieder aus . Nachdem die Zuschauer 3 Runden mit vielen Zurufen stimmungsvoll unterstützt hatten ,entschied das Kampfgericht auf ein unentschieden . Die Wolfenbüttler Verantwortlichen freuen sich schon jetzt auf den 2 Kampftag um den Residenzpokal  am 26 September ,auch hier wird es wieder eine tolle Betreuung durch die Damengymnastik Gruppe des BAC mit selbstgebackenen Kuchen und anderen diversen Leckereien.

Hoffnungsvolle Zukunft für BAC Boxer

Bericht Thorsten Raedlein - WolfebüttelHeute-Online

Wolfenbüttel. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit, in denen der Box- und Athletik-Club Wolfenbüttel (BAC) zehn Sparringsturniere in ihrer Trainingshalle ausrichtete und nur an wenigen Wettkampfturnieren teilnehmen konnte, sieht es nun wieder rosiger für die Zukunft des 70 Jahre alten Vereins aus.

Noch einmal fanden sich am vergangenen Wochenende 72 Boxer aus umliegenden Vereinen in der Lessingstadt ein, um sich bei einem Sparringsturnier in der Wilhelm-Raabe-Sporthalle miteinander zu vergleichen. Drei Stunden wurde in vier Trainingsringen geboxt. Diese Resonanz und die dabei immer stärker werdenden BAC-Boxer zwingen die Vereins-Verantwortlichen einfach dazu, wieder an die glanzvollen 90er Jahre anzuknüpfen. Die zahlreichen Nachwuchstalente bereiten sich nun auf den ersten großen Einsatz in der Wilhelm-Raabe-Halle vor. Hier beginnt am 18. April das sportliche Jubiläumsjahr des BAC.

In drei Ranglistenturnieren im Jahr 2015 (April, Oktober und Dezember) wird der Sieger des Residenzpokal der Stadt Wolfenbüttel. Bei diesen Veranstaltungen werden auch alte erfahrene BAC-Boxfans wieder auf ihre Kosten kommen. Als Jahres-Höhepunkt sind die Verantwortlichen bemüht, einen attraktiven Zeitpunkt und Ort zu finden, an dem der noch ausstehende Länderkampf gegen die Frauen-Nationalmannschafft der Schweiz ausgetragen werden kann. “Wer uns hier helfen kann, kann sich gerne melden”, sagt Präsident Ulrich Hackbarth.

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