Boxen - Damengymnastik - Jedermannsport - Kinderturnen - Tischtennis - Gesundheitstraining
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BAC Boxer boxen in Italien

Eine Einladung des Boxvereins aus Florenz, an die befreundete Stadt Hann.Münden, zu einem Vergleichskampf nahmen die Hann.Mündener dankend an. Um ihre Mannschaft zu verstärken beauftragten sie den Sportwart des Verbandes, Ulrich Hackbarth, mit der Zusammenstellung einer achtköpfigen starken Mannschaft. Zwei Wettkämpfer stammten aus der Mannschaft von Hann.Münden, ein Boxer vom Verein Heros Salzgitter, vier waren vom BAC Wolfenbüttel und eine Boxerin aus Hannover. Somit machte sich am Donnerstag vor Pfingsten das Team mit ihren Trainern auf die 1300 km lange Reise. Mit drei Kleinbussen erreichte man nach 14 Stunden das Ziel.

 

Der Freitag war der Tag zur Eingewöhnung, bevor es am Samstag um 16 Uhr ernst wurde. In einer schönen städtischen Sporthalle, die trotz großer Hitze um diese Zeit gut besucht war, begannen pünktlich die sieben Vergleichskämpfe. Es waren leider nur sieben, weil die Italiener eine, für den Teamleiter Hackbarth, nicht akzeptable Veränderung vornehmen wollten.


Die Boxerin aus Hannover, die erst acht Kämpfe in ihrem Startausweis hatte, sollte im Ursprung gegen eine Boxerin mit ebenfalls acht Kämpfen boxen. Diese jedoch war erkrankt und man bot als Ersatz die italienische Meisterin mit weit über 40 Kämpfen an. Wir haben eine Schutzpflicht unseren Sportlern gegenüber und dies war für mich nicht korrekt. So die Worte des Teamleiters.


Den ersten Kampf bestritt der jüngste, der 14 jährige Benjamin von Sierakowski, für das deutscheTeam. Er überrollte seinen Gegner so stürmisch, dass die Ecke der Italiener bereits in der ersten Runde das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe warfen.


Im zweiten Kampf stand der Wolfenbütteler Jonathan Marques da Silva dem Italienischen Meister im Leichtgewicht gegenüber. Der Wolfenbütteler verschlief die erste Runde total, steigerte sich in der zweiten etwas und war in der dritten Runde deutlich überlegen. Das reichte jedoch nicht zu einem Gesamtsieg. somit stand es 1:1 in der Gesamtwertung.


Überfordert war der noch junge Boxer Aimen Ahmet aus Wolfenbüttel. Sein deutlich erfahrener Gegner traf ihn in der 1 Runde so hart, dass die Wolfenbütteler Sekundanten Liane Schüttler und Nico Fiedler das Handtuch, zu seinem Schutz, in den Ring warfen.

 

Den schönsten und technisch besten Kampf des Abends bot der Wolfenbütteler Mohammed Ghalandari. Mit hervorragenden Bewegungen, in Zusammenhang mit sehr variableren Schlagkombinationen, begeisterte er selbst das heimische Publikum. Der klare Punktsieg war somit auf Seiten der Deutschen. Der Gesamtstand war wieder ausgeglichen.


Die beiden folgenden Kämpfer Jan Camp (Salzgitter Heros) und Ioannis Frrokkai (Hann.Münden) mussten jedoch knappe Niederlagen hinnehmen, so dass es vor dem letzten Kampf der Veranstaltung 4:2 für die italienische Mannschaft stand.


Der Wolfenbütteler Superschwergewichtler Leon Beißner nahm dann, nach einem für das Schwergewicht schnellen Kampf, noch einmal mit seinem deutlichen Punktsieg eine Ergebniskorrektur vor. Somit musste sich die Deutsche Abordnung mit 4:3 geschlagen geben.

 

Die Heimreise am Sonntag dauerte deutlich länger, da die wunderschöne Altstadt von Florenz noch ausgiebig besichtigt wurde. Eine weiter längere Pause wurde, bei herrlichen Sonnenschein, am idyllischen Gardasee mit Blick auf die Berge genossen. Bevor es dann zügig über die Alpen Richtung Heimat ging.

 

Wieder einmal haben die Boxer Kultur und Sport miteinander verbunden.

Hinten links: Leon Beißner, Ioannis Frrokai, Benjamin von Sierakowski, Bernd Kulle, Giovanni, Ulrich Hackbarth; Mitte links: Jennifer Tegtmeier, Aiman Ahmet, Jonathan Marques da Silva, Mohammed Ghalandari, Jan Camp; Vorne: Liana Schüttler

Erfolgreiche Meisterschaften für BAC Boxer

Bei den Bezirksmeisterschaften aus dem Verband Hannover-Braunschweig-Lüneburg waren schon vier BAC Boxer erfolgreich und holten eine entsprechende Goldmedaille nach Wolfenbüttel. Djamel Mettbach, Ferozuddin Karimi, Muslim Hussini und Jonathan Marques da Silva konnten sich bei den Meisterschaften im Februar durchsetzen. Im März folgten nun die Landesmeisterschaften Niedersachsen der Jugend. Auch hier waren die BAC Boxer erfolgreich und errungen dreimal die Goldmedaille und einmal Silber.


Bei den, am 17.03. in Peine stattfindenden, Finalkämpfen musste sich nur der Jüngste, der 13 jährige Djamel Mettbach, in seinem erst zweiten Kampf, dem deutlich erfahreneren Justin Wagner von Falke Wehrbleck geschlagen geben. In den drei Runden hatte er alles probiert um zu gewinnen, musste jedoch einsehen, dass in seinem erst zweiten Kampf noch vieles dazu gelernt werden muss. Den Punktsieg holte sich der Boxer aus Wehrbleck. Somit erreichte Djamel die Silbermedaille.
Sein 16 jähriger Vereinskamerad, Ferozuddin Karimi, konnte mehr Erfolg für sich verbuchen. Der Wolfenbütteler beherrschte seinen ständig angreifenden Gegner, Hamo Rouber vom BC Norden, in allen drei Runden. Mit geschickten Konter und Gegenangriffen punktete er seinen Gegner deutlich aus. Durch den Sieg wurde Ferozuddin Niedersachsenmeister 2018.


In der 68 kg Klasse Altersklasse der Jugend U 19 zeigte Aimen Achmed vom BAC das man aus einer Niederlage lernen kann. Hatte er noch vor drei Wochen, in der HBL Meisterschaft, knapp gegen den aus Saaletal stammenden Abdullah Amadi verloren, so befolgte er in diesem Kampf sehr genau die Anweisungen der Wolfenbütteler Trainerin Liane Schüttler und ließ dem sehr ungestüm angreifenden Saaletaler keine Chance. Somit konnte auch ihm, als Landesmeister 2018, die Goldmedaille umgehängt werden.
Der dritte im Bunde war der zur Zeit erfolgreichste BAC Boxer Muslim Hussini. Er holte bereits im letzten Jahr zweimal Bronze bei den deutschen Meisterschaften und zeigte nun, dass er im letzten Jugendjahr noch mehr erreichen will. Er dominierte den Boxer vom Bundesliga Club BSK Seelze, Coskun Dijar, mit sehr guter Technik und stand am Ende als dritter Landesmeister für den BAC auf dem Treppchen. Seine Leistung beeindruckte die Landestrainer so sehr, dass er spontan eine Einladung zum Wochenlehrgang für die deutsche Nationalmannschaft der U19 bekam.


Bei den im Sommer stattfindenden Meisterschaften der Männer, wollen die BAC Boxer versuchen es ihren Jugendboxern gleich zu tun.

 

Überfüllte Halle bei den Boxern

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Box Athletic Club Wolfenbüttel noch einmal die Region zum kennen lernen des Boxsports eingeladen. Dieses machen die BAC Verantwortlichen alle 6 bis 8 Wochen. Es erschienen mehr als 100 Sportler die mal in den Boxsport reinriechen wollten aber auch sehr erfahre und Sportler über 40 Jahre.

Sie alle absolvierten ein gemeinsames 15 Minütiges aufwärmen, bevor 45 Minuten Boxtechnik, unter der Leitung der BAC Trainer Liane Schüttler und Ulrich Hackbarth, auf dem Programm standen. In der Zwischenzeit hatte das weitere Trainerteam die Paarungen für das anstehende Sparring zusammengestellt. Dieses ist nicht ganz einfach, da natürlich Altersgruppen Gewichtsklassen sowie Leistungsklassen zueinander passen müssen. 46 Paarungen, die alle mit tollem Einsatz und sehr viel Freude geboxt wurden, gingen über je 6 Runden á 2 Minuten. Dieses Mammutfeld wird in 6 Boxringen zeitgleich geboxt. Wichtig ist hierbei, dass in jedem Ring ein lizensierter Trainer die Aufsicht hat und die Regeln des Boxens genauestens beachtet werden.

Nach 4 Stunden war der Kennenlerntag beendet. Die Neu Sportler verließen die Halle mit vielen Danksagungen. Die Kampfmannschaft des BAC zog allerdings, zusammen mit ihren Funktionären, zu ihrem Sponsor in die Gaststätte Rhodos auf dem Neuen Weg. Hier folgte bei ausgiebigen Essen eine Weihnachtsfeier, die das Team sich durch tolle Leistungen 2017 verdient hatte. Besonders geehrt als bester Boxer des Jahres 2017 wurde Muslim Hussini. Der 17 Jährige holte im Jahr 2017 zweimal eine Bronze Medaille nach Wolfenbüttel. Einmal bei den internationalen Deutschen Meisterschaft der U 17 sowie auch bei der U 18.

 

Bereits am 13. Januar beginnen die neuen Meisterschaften für das Jahr 2018 mit der ersten Vorrunde. Der Ausrichter wird hierfür der BAC Wolfenbüttel sein. Er hofft an diesem Datum, um 16 Uhr, viele interessierte Boxfans in ihrer Arena auf der Adersheimer Straße erwarten zu können.

Nikolaus besucht die "Young Fighters" vom BAC Wolfenbüttel

Nach einer Stunde hartem Training schaute, zur Überraschung der 20 Kids, der Nikolaus vorbei. Er freute sich über diese Gruppe, mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren, die unter dem Motto „Fit und Diszipliniert durch Boxtraining“ auftritt. Die Gruppe wurde nach den Osterferien 2017 zunächst als Projekt gegründet. Aufgrund des großen Anklangs wurde sie, nach den Herbstferien, nun als feste Abteilung im Box Athletic Club Wolfenbüttel aufgenommen. 

 

Nachdem Marvin Menzel im Sommer seine Trainerlizenz im Olympia Stützpunkt Hannover mit Auszeichnung bestanden hat, führt der 19 Jährige, mit Unterstützung des BAC Betreuers Thomas Mihatsch, immer mittwochs 18 Uhr und freitags 17 Uhr in der Wilhelm Raabe Sporthalle diese Gruppe mit viel Leidenschaft und Spaß. Viel Lob erhält er dafür von seinem Präsidenten Ulrich Hackbarth. Denn eine 20 köpfige Rasselbande in diesem Alter so souverän zu führen liegt nicht unbedingt jedem.

 

Der BAC würde sich über weiteren Zuwachs in dieser Gruppe freuen, weil die elfjährigen in die allgemeine Boxgruppe aufrücken und die Teilnehmerzahl somit konstant bleiben sollte. Der Vorstand hat schon die Bitte an den Nikolaus gestellt, doch bitte im nächsten Jahr wieder herein zu schauen, um sich von der Weiterentwicklung der Kids zu überzeugen.

Bewegte Kämpfe im 4. Rhodos Cup Turnier

Zum vierten Mal hat es der Wirt der Speisegaststätte Rhodos, vom neuen Weg, möglich gemacht, dass dieses beliebte Turnier mit 10 Mannschaften wieder ausgeboxt werden konnte.

 

Am Ende konnten die BAC Boxer die meisten Siege für sich verbuchen. Sie mussten bei sechs Startern nur eine Niederlage hinnehmen. Da der BAC jedoch der Veranstalter dieses Turniers war und den Pokal stiftete, entschieden sich die Wolfenbütteler den Pokal an den Zweitplatzierten des Turniers weiter zu geben. Somit kam der, in der Bundesliga ansässige, Verein KSC Seelze mit vier Siegen in den Genuss den schönen Pokal mit in ihre Vitrine nach Hannover zu nehmen. Dritter wurde die Mannschaft vom BC 72 Braunschweig mit drei Siegen vor dem BC Gifhorn mit zwei Siegen. Jeweils einen Sieg erreichten die Mannschaften vom VFL Wolfsburg sowie Hannover Kleefeld und BC 62 Peine. Ohne Sieg blieben die Mannschaften aus Hildesheim, Celle und die Mannschaft von den Black Panthers aus Peine.

 

Von den Wolfenbütteler Boxern musste sich nur Ahmet Cicek, mit einer knappen 2:1 Wertung, geschlagen geben. Nach einer mehr als halbjährigen Pause war er noch nicht wieder in bester Verfassung. Hat jedoch jetzt die Gewissheit, dass er bis zum Beginn der HBL Meisterschaften, die am 13. Januar in Wolfenbüttel beginnen, noch einiges tun muss.

 

Ferozoddin Karimi vom BAC zeigte gegen den 5 Kg schwereren Cesar Paulino aus Hannover, dass die Masse nicht immer entscheidend ist. Der 57 kg Mann bewegte sich schnell und geschickt, setzte aus der Bewegung klare Treffer und war somit am Ende der verdiente Sieger.

 

Der 16 jährige Aimen Ahmed vom BAC stand dem Wolfsburger Leon Hermann gegenüber. Er zeigte alle drei Runden die Wolfenbütteler Schule: Saubere Technik und gute Bewegungen. Dies überzeugte am Ende auch zum klaren Sieg.

 

In der Männerklasse stand, mit 63 kg, zum ersten mal für den BAC Abdullah Abrabzadeh im Ring. Sein ebenfalls noch recht unerfahrener Gegner Tajik Mohammed vom BC 72 Braunschweig lieferte sich ein hartes Gefecht mit dem Wolfenbütteler, musste jedoch am Ende den Sieg für den BAC Boxer eingestehen.

 

Mit wenig Training, aus beruflichen Gründen, aber dafür mit riesiger Motivation stieg, in der 56 kg Klasse, Kinan Alkzak für den BAC in den Ring. Sein Gegner Gulsawab Ulfat aus Peine konnte in den ersten zwei Runden nichts gegen die hohe Schlagfrequenz des Wolfenbütteler machen. Als dann in Runde drei der Wolfenbütteler deutlich abbaute, kam der Peiner noch einmal etwas auf, dies reichte jedoch nach zwei klar verlorenen Runden nicht mehr.

 

Für einige die größte Überraschung gab es bei den Männern über 100 kg. Hier hat der BAC verantwortliche, Ulrich Hackbarth, eine Paarung zusammen geschrieben, die wohl einigen den Atem stocken ließ. Er setzte Sebastian Foeste, sechs-maliger Deutscher Meister in der Jugend und erfahrenden Bundesliga Boxer aus Celle gegen Leon Beißner vom BAC. Der BAC Boxer bestritt erst seinen zehnten Kampf und war mit 20 KG Unterschied deutlich leichter als sein Kontrahent. Es war mir klar, so Hackbarth, wenn er seine hervorragende, für das Superschwergewicht unnatürliche, Schnelligkeit und Beweglichkeit nutzt und seine Psyche mitspielt, wird er diesen so erfahrenen Mann schlagen. Alles was seine Trainer Ralf Eggers und Liane Schüttler erhofft hatten, hat der Abiturient hervorragend umgesetzt und hat somit nicht nur diesen Kampf, sondern einen riesigen Meilenstein in Richtung Entwicklung, gewonnen.

 

Die Veranstaltung hat den 200 Zuschauern so gut gefallen, dass es spontan eine Spende von der Dachdeckerei Andreas Marske aus Halchter gab und. weitere Geschäftsleute der Region den Präsidenten des BAC angesprochen haben, sie doch einmal aufzusuchen. Über diese Entwicklung freut sich der BAC besonders.

Erstes BAC Box–Integrationsturnier

Längst überfällig ist ein Integrationsturnier für Sportler mit Migrationshintergrund. Der Box Athletic Club Wolfenbüttel besteht bei seinen Wettkämpfern zu 80 % aus eben diesen Leuten. Den anderen Vereinen im gesamten Bundesgebiet geht es nicht viel anders. Dies war die Überlegung der BAC Verantwortlichen ihnen mal ein eigenes Turnier zu widmen, um ihnen zu zeigen wie wichtig sie für diesen Sport geworden sind.

 

Dies beinhaltet natürlich nicht nur die Namensgebung „Integration Turnier„, sondern man muss auch die Bedingungen schaffen, dass Freunde und andere Bürger, zum großen Teil ebenfalls mit Migrationshintergrund, kostenfrei sehen und erkennen können, welchen Wert und welche Wertschätzung diese Sportler in der Region schon gewonnen haben. Dieses ist jedoch nur möglich, wenn man alle Interessierte bei freiem Eintritt zu sich einlädt.

 

Was der BAC hiermit aus Überzeugung gern anbietet. Da dem BAC in den letzten Jahren die Unterstützer aus den heimischen Betrieben immer mehr den Rücken gekehrt haben, bleibt als Wermutstropfen für den Verein, dass er an diesem Tag keine Einnahmen sondern nur erhebliche Ausgaben hat. Jedoch wird, der Verhältnismäßig kleine Verein, seine Beköstigung auch weiter zum Selbstkostenpreis an seine Gäste weiter geben.

 

Die Zuschauer werden sich am Samstag, den 23 September, ab 16 Uhr in der Wilhelm Raabe Sporthalle auf der Adersheimer Straße von den Fähigkeiten der Wolfenbütteler Athleten überzeugen können. Weitere Vereine an der Veranstaltung sind: Salzgitter Tigers, Salzgitter Heros, Peine Black-Panthers, Peine BC-62, VFL Wolfsburg, ASC-Göttingen, Hildesheim und aus dem benachbarten Bundesland Sachsen Anhalt: Zerbst und Burg. Die gebotenen Kämpfe finden in den Altersklassen ab 10 Jahren bis hin zu Männern im Super-Schwergewicht statt.

 

Diese Wolfenbütteler wollen, wie auf dem Foto von links nach rechts zu sehen, boxen: Leon Beißner, Hans Exner, Boris Abdulaev, Mohammed Ghalandari, Jonathan Marques da Silva, Ahmet Cicek, Aimen Ahmed ,Feruzzuddin Karimi, Melis Abdulaev, Muslim Hussini und Kinan Kazak.

 

Die BAC Verantwortlichen erhoffen eine gut gefüllte Halle, in der die Gäste den Sportlern zeigen, dass sie in Wolfenbüttel willkommen sind.

BAC Boxer bei Boxweltmeisterschaft

Eingeladen von ihrem Präsidenten, Ulrich Hackbarth, waren am Wochenende 12 BAC Aktive zu Gast beim Finale der Weltmeisterschaft des olympischen Boxens in Hamburg. Die mit mehr als 5000 Zuschauern gefüllte Sporthalle in Hamburg sah 10 Hochwertige, zum Teil Weltklasse, Finalkämpfe. Nicht zu übersehen war hierbei, wie seit vielen Jahren, die Dominanz der der Kubanischen Boxer. In den 10 Olympischen Gewichtsklassen, von 49 bis +91 Kg, standen sie mit 7 Boxern im Finale. Sie gewannen in den Gewichtsklassen 49, 52, 64, 81und 91 Kg jeweils Gold. Dies war nicht so sehr überraschend, da es sich doch durchweg um mehrmalige Weltmeister und Olympia Sieger in ihren Reihen handelt. Zweistärkste Macht waren die Usbeken. Sie hatten 4 Kämpfer im Finale, konnten jedoch nur einmal Gold mitnehmen. Weiter Gold gewann einmal Frankreich, Ukraine, Kasachstan und Aserbaidschan. Der letzte Deutsche war leider am Vorabend in 69 Kg gegen einen Olympiasieger aus Kuba ausgeschieden. Er holte somit Bronze.

Es bestätigt ganz klar, dass in den Ländern, in denen der Luxus noch nicht den Standard hat, wie in vielen Europäischen Ländern, die Bereitschaft zum Kampfsport immer noch einen viel höheren Stellenwert hat und somit die Erfolge kommen. Was dann auch gleichzeitig die finanzielle Unterstützung der AIBA bedeutet. Wer also wenig Erfolg hat, bekommt auch wenig finanzielle Unterstützung.

 

Die Wolfenbütteler verließen um 22.30 Uhr, nach Beendigung, sehr beeindruckt das hervorragend organisierte Weltmeisterschaftsfinale, mit neuer Motivation für ihre eigene weitere Kariere. Es war „sehr lohnend“ so der Präsident.

Der BAC stellt sich neu auf

Nach 32 Jahren im Amt als Trainer im Box Athletic Club Wolfenbüttel musste Ulrich Hackbarth,aufgrund mehrerer Knieoperationen, den Trainerposten im Januar diesen Jahres aufgeben. Daraus resultierend ergab sich ein dringender Bedarf für zusätzliche / neue Trainer.


Seit dem Jahr 2016 sind deutlich mehr Mitglieder in den Verein eingetreten. Die Trainingshalle in der Wilhelm Raabe Schule ist an den Tagen Montag ,Mittwoch und Freitag immer bis zum letzten Platz gefüllt. Da natürlich ein Trainer diese, bis zu 40 Sportler, nicht alleine führen kann, bemühte man sich in den eigenen Reihen um talentierte und zuverlässige Kräfte. Man wurde fündig in Marvin Menzel und Mohammed Ghalandari.


Der 18 Jährige Marvin ist seit 5 Jahren im BAC immer verlässlich beim Training hat auch schon einige erfolgreiche Wettkämpfe bestritten. Nach dem er vor einem Jahr eine Ausbildung bei der Firma MKN begonnen hat, fehlt ihm jedoch die Möglichkeit täglich zu trainieren um als Wettkämpfer zur Verfügung zu stehen. Da er jedoch sehr gut schon als Hilfstrainer die Jugend leitete nahm er die Herausforderung für den Trainerschein gern an.


Der Zweite im Bunde, der ebenfalls 18 Jährige Mohammed Ghalandari, gehört dem BAC seit seiner Flucht 2015 aus Afghanistan an. Er liebt diesen Sport und trainiert täglich, was ihn auch in verhältnisweise kurzer Zeit zu einem Landesauswahl Boxer gemacht hat. Mit dem Ehrgeiz, schnell Deutsch lernen zu wollen und gute Schulnoten zu erreichen, steht er als großes Vorbild für viele seiner Mitflüchtlinge dar. Obwohl er im August 2017 eine Ausbildung bei der Firma Janke begonnen hat, war es mit Absprache seines Ausbilders möglich, ebenfalls diesen Lehrgang zu besuchen.


Beide Sportler reisten Samstags zum Olympischen Sportbund nach Hannover. Nachdem sie 7 Tage á 10 Stunden Theorie und Praxis gebüffelt hatten, war am 8. Tag die Prüfung. Ohne Probleme bewältigte Marvin diese Aufgabe und wird, ab sofort, die Kindergruppe „Fit Und Diszipliniert durch Boxtraining“ für 6 bis 10 Jährige mit der Unterstützung des BAC Betreuers Thomas Mihatsch übernehmen. Besonders erfreut sind die BAC Verantwortlichen über den Abschluss von Mohammed. Er bewies wie gut er bereits mit der deutschen Sprache umgehen kann und beendete den Lehrgang, unter 28 Teilnehmern, als drittbester. Er wird ab sofort als Konditionstrainer eingesetzt, um andere
zu motivieren und selbst im Leistungskader Niedersachsen höher zu kommen.


Mit den beiden Wettkampftrainern Liane Schüttler, die auch gleichzeitig Abteilungsleiterin ist, und dem Wolfenbütteler Urgestein Ralf „Ralle“ Eggers, sowie dem seit einigen Jahren immer zur Verfügung stehenden Betreuer Thomas Mihatsch werden die BAC Boxer alles daran setzen, ihren sehr erfolgreich laufenden Weg fortzusetzen.

v.l. Liane Schüttler, Mohammed Ghalandari, Ralf Eggers, Marvin Menzel, Ulrich Hackbarth, Nico Fiedler, Thomas Mihatsch

Erster „Fight“ für 6 bis 10 Jährige

Der erste Fight ist immer der, sich aufzuraffen und etwas zu beginnen. Am letzten Freitag fand, in der Wilhelm Raabe Sporthalle, das erste Training der neu gegründeten Abteilung: „ Fit und Diszipliniert durch Boxtraining für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren“ statt. Unter der Leitung von Cheftrainerin Boxen Liane Schüttler, Jungtrainer Marvin Menzel, sowie Betreuer Tomas Mihatsch fanden sich 7 Sportler zum ersten Training ein. Nach einer Stunde abwechslungsreichen Training bei dem sie auch schon die Arbeit mit Boxhandschuhen am Schlagpolster kennen gelernt haben und gute Disziplin bei den anderen Übungen bewiesen hatten, verließen die 7 Neulinge, die sich durch das Training schon ein wenig angefreundet hatten, als Team die Halle. Alle versicherten unbedingt wieder zu kommen.

 

Überrascht war der Präsident des BAC, Ulrich Hackbarth, hatte er doch sehr viele positive Anrufe und Anmeldungen zu diesem Projekt bekommen. So erschienen doch sehr wenige. Er weist jedoch darauf hin, dass dieses Projekt, das mit Beginn der Herbstferien endet, an jedem Freitag um 17 Uhr neu eingestiegen werden kann. Dies gilt selbstverständlich auch für Mädchen. Der BAC freut sich auf neue Gesichter und hofft einigen Flüchtlingskindern auf diesem Weg ihr neues Zuhause näher bringen zu können.

8 Boxer, 6 Mal Gold

Die Bilanz der BAC Boxer fiel im ersten Quartal 2017 mehr als positiv aus. Von den 8 gemeldeten Startern in den Altersklassen 10 Jahre bis hin zu den Männern verloren, auf Verbandsebene, nur Ahmet Cicek und Melis Abdulaev jeweils im Finale. Die anderen, Ferozzuddin Karimi (15 Jahre), Muslim Hussini (16 Jahre), Kinan Alkzak, Johnatan Marques da Silva und Mohammed Ghalandari (beide bei den Männern) dominierten ihre Gruppen und qualifizierten sich damit für das nächst höhere Ziel, die Niedersachsen-Meisterschaft.

 

Passen musste nur das 19 Jährige Schwergewichtstalent in den Reihen des BAC Teams, Leon Beißner, der wegen einer Grippe nicht in den Ring konnte.

 

Da die Meisterschaften der Männer jedoch erst im 2. Halbjahr ausgetragen werden, haben die Trainer Liane Schüttler und Ralf Eggers noch genügend Zeit, ihre Schützlinge weiter zu entwickeln. Mit Starts in Bremerhaven, Görtzig, Hann Münden, Hannover und Lüneburg werden die Boxer bis zu den Sommerferien noch weitere Ringerfahrung sammeln.

 

Bereits gelaufen sind die Landesmeisterschaften der Jugend im März und April. Hier hatte der BAC 3 Boxer gemeldet. Leider konnte Ferozzuddin Karimi wegen Krankheit nicht antreten. Der 13 Jährige Melis Abdulaev brannte darauf, seine knappe Niederlage aus dem Bezirk, vergessen zu machen. Er Stand im Finale in Seelze dem Boxer von Heros Eintracht Hannover gegenüber. Mit der richtigen Einstellung der Trainer Eggers / Schüttler brachte er von Beginn an die gewünschte Dynamik, mit sehr guter Technik gepaart, um am Ende als klarer Sieger den Ring zu verlassen. Somit Niedersachsenmeister in der Altersklasse U13 mit 48 Kg Melis Abdulaev BAC Wolfenbüttel.

 

Aufwändiger sollte es für den BAC Jugendstarter Muslim Hussini werden. Der 16 Jährige hat ein ständiges Gewicht von 52 Kg. In dieser Gewichtsklasse waren jedoch keine Sportler gemeldet, so dass nur die Alternative blieb, ihn in der Klasse bis 48 Kg oder gar nicht teilnehmen zu lassen. Der BAC Verantwortliche, Ulrich Hackbarth, entschied sich in Absprache mit seinen Trainer und wohlwissend um die hohe Bereitschaft seines Sportlers, für die sehr harte Variante der 48 kg. Hier fiel dann auch die Auslosung noch so unglücklich, dass Musi, wie er von seinen Trainern genannt wird, bereits am 25.02., in Wallenhorst und sollte er gewinnen, erst am 25.03. in Oldenburg im Finale noch einmal auf das Gramm genau diese 48 Kg bringen musste.

 

 

Dies war wohl auch die schwierigste Aufgabe in diesem Turnier für die BAC Boxer. Denn sein Gegner aus Kirchweyhe, Sumaev Rachman, konnte nur 1 Runde gegen die Power des Wolfenbüttelers gegenhalten. Zu Beginn der Runde zwei brach der Kampfrichter den Kampf wegen zu großer Überlegenheit des BAC Boxers ab. Somit ging das Hungern für Muslim 4 Wochen weiter. Im Finale, in Oldenburg, stand er dann dem Heimboxer Kavak Sabahattin gegenüber. Hier erwies es sich dann, dass es von Seiten der verantwortlichen richtig war, ihn vom Gewicht runter zu quälen. Mit, von allen Seiten hoch gelobten, perfekten Kombinationen deckte er seinen Gegner so ein, dass dieser in der 1. Runde nach dem 2 maligen anzählen, frustriert aus dem Ring genommen werden musste. Dieser Landesmeistertitel und vor allem diese 2 überragenden T.KOs. überzeugten die beiden Landestrainer so, dass sie überzeugt waren ihn in seiner eigentliche Gewichtsklasse, in 52 Kg, zu der Deutschen Meisterschaft, im Juni in Velbert, für Niedersachsen starten zu lassen.

 

Somit ist der BAC, nach einiger Abstinenz, wieder auf den Deutschen Meisterschaften vertreten und ist sich sicher, dass es bei diesem einen Boxer nicht bleiben wird.

v.l. Liane Schüttler, Kinan Alkzak, Muslim Hussini, Ferozuddin Karimi, Johnathan Marques da Silva, Mohammed Ghalandari, Ralf Eggers

Neues Angebot vom BAC: Fit und diszipliniert durch Boxtraining

Nach den Osterferien, am Freitag den 28.04.2017, wird eine neue Gruppe beim BAC Wolfenbüttel gegründet.

 

Auf Grund der zahlreichen Nachfragen sieht sich der BAC in der Pflicht, eine Gruppe speziell für Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren zu schaffen. Die teilweise restlos überfüllte Trainingshalle lässt es nicht zu, Kinder in den normalen Trainingsablauf mit einzubauen. Somit haben die Verantwortlichen des BAC beschlossen den Kindern eine eigene Trainingszeit zu schaffen.

 

Getroffen wird sich immer Freitags um 17:00 Uhr in der Sporthalle (alte Sporthalle) der Wilhelm-Raabe-Schule. Erfahrene Trainer werden dann die sportlichen Fähigkeiten der Kinder durch Ausdauer und Bewegungstraining deutlich verbessern. Boxtraining wird durch Beinarbeit, Technik und Ausdauer am Sandsack mittrainiert. Ein ganz wichtiger Effekt des Trainings ist das Erlernen der unbedingt wichtigen Disziplin im Sport. Auf Wunsch könnte das Fernziel sein, Wettkämpfe zu bestreiten. Dieses ist im Boxsport erst ab dem 10. Lebensjahr erlaubt. Eine Verpflichtung Wettkämpfe zu bestreiten besteht selbstverständlich nicht.

 

Die Trainingsgruppe startet nach den Osterferien und endet vorerst am 29.09.2017 mit Beginn der Herbstferien. Sollte sich eine feste Trainingsgruppe etablieren, wird das Trainingsangebot auch nach den Herbstferien fortgesetzt. Der Kursbeitrag beträgt einmalig 20,- €. Bei Fortsetzung des Trainings wird die Kursgebühr dem Vereinsbeitrag angerechnet.

 

Der BAC-Vorstand freut sich sehr auf dieses Projekt und erhofft sich auch zahlreiche Flüchtlingskinder mit einbinden zu können.

BAC Talent nicht zu stoppen!

Eine in den langen Jahren der Verbandsmeisterschaften noch nie dagewesene Geschichte, wurde am Freitag in Gifhorn für den BAC Boxer Mohammed Ghalandari unter großem Jubel wahr.

Das Riesentalent, in den Reihen der Boxer des Box Athletik Club Wolfenbüttel, ist damit seinem Ziel Deutsche Meisterschaften und dem Fernziel Olympia einen großen Schritt näher gekommen.

Am 22. Januar wurde Mohammed, bei den Verbandsmeisterschaften der Region Hannover-Braunschweig-Lüneburg in Wolfenbüttel, Meister der Leistungsklasse B durch einen TKO Sieg in seinem erst 6. Kampf.

 

Nun ergab sich am 7 Februar die Situation, dass in seiner Gewichtsklasse bis 64 kg, der Finalkampf um den Verbandsmeistertitel in der Eliteklasse, aufgrund Krankheit eines Kontrahenten, auszufallen drohte. Sofort schaltete sich der BAC verantwortliche Ulrich Hackbarth ein und bot den Kampf seines Newcomers gegen den, aus Gifhorn stammenden, Landes- und Deutschen Vizemeister von 2016 Nadiri Romini an. Da die Gifhorner natürlich diesen Kampf unbedingt in der eigenen Halle wollten, nahmen sie diesen Kampf ,im Glauben des sicheren Sieges, gern an. Solch eine Geschichte gab es schon einmal als Film:„ Rocki gegen Apollo“. Auch die BAC verantwortlichen Trainer Schüttler und Eggers wollten ihrem Sportler diesen Kampf unbedingt ermöglichen.

So erklang, im Olympia-Stützpunkt Gifhorn, um 23 Uhr der Gong zur ersten Runde. Für die erste Runde bekam Mohammed die Order, von seiner Trainerin Liane Schüttler, den Gegner abzutasten und kein Risiko gegen den so erfahren Gifhorner einzugehen. So verlief dann auch die erste Runde mit sehr guter Beinarbeit und ohne Probleme für den BAC Mann. In der Ringpause hatte die Ecke Schüttler, mit Sekundant Mihatsch, Schwächen bei Romini ausgemacht. So schickten sie ihren Schützling mit der Weisung jetzt dominant zu werden und seine Schlaghärte mit einzubringen in die zweite Runde. Nachdem Ghalandari jeglichen Respekt vor dem Deutschen Vizemeister abgelegt hatte, vergingen gerade mal 30 Sekunden in der zweiten Runde, bis er seinen Gegner mit einer sehenswerten Kombination zu Boden schickte.

Als nach dem Anzählen der Ringrichter noch einmal den Kampf frei gab, gab es für den Wolfenbütteler kein Halten mehr. Das aggressive nachsetzen mit harten Treffern zwang den erfahren Sekundanten, Vitali Boot aus Gifhorn, das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe in den Ring zu werfen.

Die Verwunderung in der Halle war riesengroß während Trainer Liane Schüttler zusammen Sekundant Thomas Mihatsch ihren Schützling euphorisch feierten. Diesen TKO hatte wohl niemand auf der Rechnung. Mit seinem obligatorischen Siegessalto verabschiedete sich Mohammed vom Publikum und bekam auch dafür noch einmal großen Applaus.

Überzeugende Leistung der Wolfenbütteler Boxer

In den am Samstag und Sonntag in Wolfenbüttel stattgefundenen Meisterschaftsrunden, glänzten die Wolfenbütteler Boxer durch sehr gute Leistungen. Die am Ring sitzenden Landestrainer nominierten einige Athleten auf Grund ihrer Leistungen zum Kadertraining nach Gifhorn zum Olympia Stützpunkt. Dies ist auch das Ziel der aufstrebenden BAC Athleten, um in die Spitze der Deutschen Box Elite zu kommen.

Dafür waren die Meisterschafskämpfe am Wochenende sehr entscheidend. Bereits am Samstag stand der 18 jährige Kinan Alkzak vom BAC dem Peiner Boxer Ulfat Gulsawap in der Männergewichtsklasse bis 54 KG gegenüber. Da es in dieser Gewichtsklasse nicht so viele Boxer gibt, handelte es sich hier schon um einen Finalkampf. Der Wolfenbütteler verstand es von Anfang an sehr gut, seinen ungestüm angreifenden Gegner gekonnt zu kontern und ihn ins Leere laufen zu lassen. Somit verließ er den Ring nach drei Runden als klarer Sieger und Meister 2017.

Schwerer war es für den 17 jährigen Ahmet Cicek, der in der letzten Woche krank war und seinen starken Willen einbringen musste, um am Ende dann aber doch noch klar gegen Maxim Butckevich aus Göttingen den Ring als Sieger zu verlassen. Dadurch hatte er sich für den Sonntag ins Finale geboxt. Hier stand ihm der Wolfsburger Maisam Rezai gegenüber, der sehr stürmisch, aber immer wieder mit unsauberen Schlägen angriff. Die Ermahnung des überforderten Kampfrichters kam jedoch nicht. Als nach einmaligen Anzählen des Wolfsburger Boxers dann auch noch das Urteil mit 2 zu 1 Kampfrichter Stimmen zu Gunsten des Wolfsburgers ausfiel, war das Entsetzen in der Halle groß. Am Sonntagmorgen standen dann noch 4 Athleten vom BAC im Finale der noch 15 zu boxenden Kämpfe.

Der zur Zeit jüngste BAC Boxer Melis Abdulaev, mit 13 Jahren und 48 kg, hat ein wenig das Problem, dass er im Training keine gleichwertigen Partner hat und somit seine sportlich notwendige Aggressivität nicht verbessern kann. Dies war in dem Kampf gegen Berdan Akyapi aus Peine auch deutlich zu sehen. Hier verlor der klar bessere Techniker aus Wolfenbüttel gegen den unermüdlich angreifenden Peiner auf Grund zu weniger Aktivitäten des BAC Boxers.

In seinem erst dritten Kampf zeigte dann der 15 jährige Ferozuddin Karimi gegen den Salzgitteraner Ferhat Gökden was für ein Feuer und welch Leidenschaft in dem Wolfenbütteler brennt. Nach einer verhaltenen ersten Runde wiesen ihn die BAC Trainer Ralf Eggers und Liane Schüttler an, wohlwissend um seine gute Kondition, das Tempo und die Härte der Schläge deutlich zu erhöhen. Mit einem echten Feuerwerk deckte der BAC Boxer seinen nun deutlich überforderten Gegner ein so dass der Ringrichter zum Ende der 2. Runde den Peiner anzählen musste. Der Gong rettete dann den Peiner in die Pause. Noch druckvoller begann Ferozuddin die dritte Runde und erreichte damit, dass der Kampfrichter den Peiner aus dem Ring nehmen musste. Somit heißt der Meister 2017 Ferozzuddin Karimi vom BAC Wolfenbüttel.

Sein, in derselben Wohneinrichtung in Remlingen lebender, Vereinskollege Muslim Hussini hatte es ungleich schwerer. Um überhaupt boxen zu können, musste der 17 Jährige 51 Kg Mann in der nächst höheren Klasse bis 55 Kg boxen. Hier stand er dem Braunschweiger Mohammad Rhamani gegenüber. Nach einer verlorenen 1. Runde kam aber die richtige Einstellung der Trainer aus der E>Der Dritte, aus dem selben Quartier in Remlingen, Mohammed Ghalandari machte schon zum Ende des Jahres auf sich aufmerksam, in dem er deutlich erfahrenere Gegner besiegt hatte. Nun stand er Amin Amel aus dem Club der Bundesliga Mannschaft aus Seelze gegenüber. Der BAC Boxer zeigte sich unbeeindruckt, wohlwissend um seine eigenen Fähigkeiten. Nach der 1. Runde hatte er die Schwächen seines Gegners ausgemacht und mit den letzten Anweisungen der Ecke dominierte er Runde 2 und setzte in Runde 3 schwere Wirkungstreffer, die nach dem zweiten mal Anzählen den Ringrichter zwangen, den Kampf zum Schutz des Hannoveraner Boxers abzubrechen. Somit Sieger und auch Meister 2017 Mohammed Ghalandari.

Einen Ausnahmetechniker haben die Wolfenbütteler bei den Männern im Leichtgewicht. Der 19 jährige Jonathan Marques da Silva überzeugt und begeistert durch seine geschmeidigen Bewegungen, sein enormes Auge für die Situation und dabei noch durch die sehr variablen Schlagkombinationen. Hier war, der Stets bemühte aber total überforderte, Lambert Nöth aus Wolfsburg nie in der Lage ihn zu gefährden. Der umjubelte Sieg brachte den Wolfenbüttelern dann den nächsten Meistertitel 2017.

Nun steht nur noch der 19 Jährige Schwergewichtler Leon Beissner gegen Maximilian Höchert aus Verden im Turnier und will versuchen die Liste der Meister des BAC am 08.02. in Gifhorn zu verlängern.

Meisterschaften im Boxen beginnen in Wolfenbüttel

Mit einer Doppelveranstaltung, am Samstag den 21 Januar 16 Uhr und Sonntag den 22 Januar 11 Uhr, beginnen die Meisterschaften 2017 des Boxverbandes Hannover, Lüneburg, Braunschweig.

 

Über 160 Boxer aus dieser Region kämpfen in den Altersklassen 10 Jahre bis hin zu den Männern über 18 Jahre um den Titel des Verbandsmeister. Dieser berechtigt sie dann an den dann folgenden Landesmeisterschaften teilzunehmen.

 

Für Wolfenbüttel starten mit Melis Abdulaev, Ferozzini Karim, Muslem Hussini, Ahmet Cicek und Kinan im Jugendbereich, sowie Jonathan Marques Da Silva, Mohammed Ghalandari und Leon Beisner bei den Männern. Die 8 Boxer gewannen im Jahr 2016 durchweg ihre Kämpfe. Für alle 8 gab es, ohne Ausnahme, seit Weihnachten tägliches Training. Zusammen mit den Wettkämpfern von Heros Salzgitter fanden interessante Sparringeinheiten statt. Die Wettkämpfer brennen darauf in Wolfenbüttel sich ihren Zuschauern zu zeigen und bei einem Sieg eine Runde weiter zu kommen. Möglich ist es durchaus, dass in einem stark besetzten Teilnehmerfeld die Sieger des Samstag bzw. Sonntag erneut in den Ring steigen müssen.

Mit 20 Paarungen wird an beiden Tagen zu rechnen sein. Bei wie bisher immer guter Verköstigung mit Kuchen, belegten Brötchen und Getränken sollte jeder Gast in der Halle gut versorgt werden können.

Die BAC Verantwortlichen freuen sich auf zahlreiche Zuschauer, die bei 6 Euro Erwachsene und 3 Euro Kinder (bis 12 Jahre), ab 15 Uhr Einlass in der gut geheizten Heimarena der BAC Boxer auf der Adersheimer Straße (Wilhelm Raabe Schule) dabei sind.

Rhodos Cup: BAC Team ohne Niederlage

Sehr erfolgreich beendeten die Boxer des Box Athletic Club Wolfenbüttel ihren herbeigesehnten Heimstart. Der Pokal wurde vom Gastwirt Josef Daroiche, Inhaber des Speiselokals Rhodos (Ecke Salzdahlumer Straße in Wolfenbüttel), gesponsert.

Zweimal im Jahr kommen Boxer aus 10 Vereinen der Region zusammen um diesen begehrten Pokal mit nach hause zu nehmen. Nach dem ersten Kampftag, im April diesen Jahres, lag noch der Gifhorner BC mit 2 Punkten vorn. Am Kampftag, vergangenen Samstag, jedoch machte sich die in diesem Jahr tolle Entwicklung der Wolfenbütteler Boxer bezahlt. Bei den 6 eingesetzten Boxern musste nur der jüngste, der 13 jährige Melis Abdulaev, nach einem ständig an Vorteilen wechselnden Kampf, ein Unentschieden gegen den Gifhorner Linus Worms akzeptieren.

 

Die anderen Fünf verließen den Ring als Sieger. Sehr erfreut waren die Trainer Eggers / Schüttler über den Kampf von Ahmet Cicek. Hat dieser noch vor einem Jahr ,deutlich gegen den Boxer Nicolas Piekarski vom AKBC Wolfsburg verloren, so zeigte er an diesem Samstag seinen bisher stärksten Kampf. Er befolgte die Weisungen der beiden Trainer sehr präzise und ging am Ende als strahlender und deutlicher Sieger aus dem Ring.

Nach einem technisch hochwertigen Kampf gegen Lamberth Nöth vom VFL Wolfsburg wurde der 19 jährige Gymnasiast Jonathan Marques da Silva vom BAC als bester Techniker der Veranstaltung geehrt. Er hatte auf jeden Angriff des Wolfsburgers eine, für ihn vorteilsbringende, Antwort. Sein deutlicher Sieg war nie in Gefahr.

Ferozidin Kameri vom BAC stand in seinem 2. Kampf dem deutlich kampferfahrenen Gülsawah Ulfat von den Panthers aus Peine gegenüber. Der 15 Jährige ließ sich von der Erfahrung seines Gegners nicht beeindrucken und dominierte 3 Runden seinen Kontrahenten, so dass am Ende auch kein Zweifel an seinem deutlichen Sieg bestand.

Schwer wurde es besonders für den 16 Jährigen Muslim Hussini vom BAC. Hier stand ein gleichaltriger Gegner aus Hildesheim fest. Dieser musste jedoch die Begegnung eine halbe Stunde vor Beginn des Kampfes wegen Magenbeschwerden absagen. Um den gut vorbereiteten Wolfenbütteler nicht ausfallen zu lassen, ließ ihn der BAC verantwortliche Ulrich Hackbarth kurzer Hand gegen einen nicht besetzten Mann im Alter von 25 Jahren mit gleichem Gewicht antreten. Dieses geht allerdings nur, wenn ein Trainer des benachteiligten Sportlers, also in dem Falle des jüngeren, als Ringrichter im Ring steht, um sofort für seinen Schützling eingreifen zu können, sollte der Kampf ungleich werden. Dieses war jedoch hier nicht notwendig, im Gegenteil, der 25 Jährige Mesut Alo von den Panthers aus Peine musste sogar in der zweiten Runde angezählt werden. Alle 3 Runden gingen klar überlegen an den Wolfenbütteler Boxer.

 

Im letzten Kampf standen sich Mohammed Amiri vom AKBC Wolfsburg und Mohammed Ghalandari vom BAC Wolfenbüttel gegenüber. Der Wolfenbütteler Boxer bestritt seinen erst 6. Kampf. In jedem Kampf musste er sich deutlich steigern, da seine Trainer ihn vor immer schwerere Aufgaben gestellt haben. Dies war auch diesmal notwendig. Denn mit dem Wolfsburger Boxer stand ihm ein Sportler gegenüber, der bereits im Kickboxen internationale Titel geholt hat. Der Wolfenbütteler ging somit die erste Runde sehr konzentriert und ruhig an, wohl merkend dass es keinen Grund für ihn, mit seinen tollen Reflexen gibt, sich zurück zu halten. Als dann in der Pause das Kommando aus der Ecke kam, das Tempo zu übernehmen und frecher zu boxen, übernahm der Wolfenbütteler das Geschehen im Ring. Nach dem der Ringrichter seinen Arm zum Sieger hob bedankte er sich bei den Zuschauern mit einem gekonnten Salto.

 

Klar war nach diesem Urteil nun auch, dass der Pokal in Wolfenbüttel bleibt. Die letzten drei genannten Boxer gehören zu den vielen Flüchtlingen die im letzten Jahr zum BAC gekommen sind. Diesen Verein damit wieder richtig beleben und die vorhandenen älteren BAC Boxer wieder mit nach vorn gezogen haben. Hierüber ist der Vorstand sehr glücklich.

Erneut sehr starke Leistung der BAC Boxer

Am Samstag verstärkten 4 BAC Boxer die nach Menden In NRW eingeladene Mannschaft von Heros Salzgitter. In einer professionell aufgezogenen Veranstaltung, mit über 400 Zuschauern, wusste die Mannschaft aus Salzgitter am Ende mit 8 Siegen und 5 Niederlagen die begeisterten Zuschauer zu überzeugen.

 

Von den 4, vom BAC, eingesetzten Boxern musste nur der 16 Jährige Achmet Cicek (in 66 kg) den Punktsieg seines  Gegners, Florian Leukel aus Menden, anerkennen. Der Wolfenbütteler war erst 2 Stunden vor Abreise aus Wolfenbüttel benachrichtigt worden, dass er für einen ausfallenden Boxer einspringen sollte. Dieses war vielleicht auch mit der Grund, warum er dann im Ring ein wenig abwesend wirkte und den Weisungen seines Trainers Ulrich Hackbarth nur schlecht folgte.

 

Deutlich besser machten es die drei anderen, die sich seit Tagen mental auf diese Kämpfe vorbereitet hatten und  ihrem Einsatz entgegen fieberten.

 

Der leichteste, Muslim Hussini (in 51 kg) ist mit seinen 16 Jahren schon sehr reif. Sein Gegner, Nemat Haschoi, wog 5 kg mehr als der kleine Wolfenbütteler. Wohl wissend um die Fähigkeiten seines Schützlings, lies Trainer Hackbarth diesen Kampf jedoch zu und behielt damit Recht. Der flinke Wolfenbütteler war immer eine Hand schneller als der Mendener Boxer und kam somit zu einem nie gefährdeten Punktsieg.

 

Bei den Männern trat, der 18 jährige, Mohammed Ghalandari (in 66 kg)  vom BAC für Heros Salzgitter an. Nach seiner Verletzungspause, vor 14 Tagen bei der Meisterschaft, brannte Mohammed besonders auf seinen Einsatz. Sein Gegner, Suhrop Chudoynazar, hatte hier nicht die geringste Chance. Die Anweisung der Ecke, sofort die Dominanz mit Schlagkombinationen zu übernehmen und den Gegner nicht erst aufkommen zu lassen, befolgte das BAC Talent so erfolgreich, dass der Mendener Boxer bereits nach 20 Sekunden angezählt werden musste und nach wieder Freigabe des Kampfrichters von der Ecke das Handtuch, zum Zeichen der Aufgabe, kam. Somit war der Sieger durch TKO in Runde 1 Mohammed Ghalandari vom BAC.

 

Der vierte Boxer aus den BAC Reihen, der 81 Kg schwere Student Hans Exner, hatte mit 90 kg einen richtigen Brocken vor sich. Da der mit 1,90 Meter lange Wolfenbütteler noch etwas größer war als Roman Esau aus Menden, sah Ulrich Hackbarth auch hier nichts Unmögliches. Lang boxen und beweglich bleiben hieß die Anweisung für die erste Runde, die dann auch deutlich gewonnen wurde. In der Pause gab es dann die Umstellung, da man erkannt hatte, dass es sich um einen Rechtsausleger handelte. Die neue Weisung war nun weiter lang boxen, die Rechte durch die Mitte zum Kopf und die Linke als Leberhaken hinterher. Diese Schulmäßig ausgeführte Kombination brachte dann auch das vorzeitige Aus für den Mendener Boxer. Mit den üblichen 3 Sekunden Verzögerung nach einem Leberhaken, ging der Mendener Boxer zu Boden und musste ausgezählt werden. Sieger durch KO in Runde 2:  Hans Exner BAC.

 

Am kommenden Samstag sind bereits wieder 9 BAC Boxer, in einem Turnier in Hann. Münden, im Einsatz. Bevor sie  sich dann, am 26. November in Wolfenbüttel, um den Rhodos Cup in ihrer heimischen Halle in Wolfenbüttel (Wilhelm Raabe Schule) sich ihrem Heimpublikum präsentieren.

 

Viel Lob für BAC Boxer

Bei dem Finalturnier im Olympischen Boxsportturnier der Niedersachsen, am vergangenen Samstag in Oldenburg, gab es viel Lob von den Zuschauern und Funktionären für die Boxer des Box Athletic Club Wolfenbüttel.

 

Wie jedoch üblich gehören zum Erfolg auch Niederlagen. Eine schmerzlose Niederlage erlebte der Halbschwergewichtler Hans Exner. Der Student konnte seine Fähigkeiten nicht im Ring zeigen, da der, aus Walsrode stammende, Gegner bereits am Donnerstag seinen Kampf, wegen Krankheit, absagen musste.

 

Viel schmerzlicher war das aus für den klaren Favoriten, in der bis 69 kg Klasse, Mohammed Ghalandari. Er zog sich am Mittwoch beim Abschlusssparring, nach einem kräftigen Schlag auf das Jochbein, ein geschlossenes Auge zu. Ein sofortiger Besuch im Krankenhaus bestätigte, dass es keine Knochen Verletzungen gab. Der am nächsten Tag aufgesuchte Augenarzt bestätigte, dass auch dem Auge nichts geschehen war. Das Abschwellen, des vollkommen geschlossenen Auges, benötigte jedoch seine Zeit. Am Samstag reiste Mohammed, zusammen mit seinem Team, nach Oldenburg. Der zuständige Ringarzt, der vor jedem Kampf die Wettkämpfer auf Gesundheit untersucht, empfahl, in einem Gespräch mit den beiden BAC Trainern, den Wettkämpfer nicht starten zu lassen. Somit war für Liane Schüttler und Ulrich Hackbarth klar, den 17 Jährigen, der zum ersten Mal bei den Männern gestartet wäre, auch gegen seinen Willen, aus dem Turnier zu nehmen.

 

Zu den weiteren Niederlagen gehörte, an diesem Nachmittag, der Kampf des 25 jährigen, Studenten des Bauwesens, Orhan Nawabi. Er musste gegen, dem im Heimkampf stehenden, Florian Sakar aus Oldenburg antreten. Der für 91 kg sehr kräftig wirkende Oldenburger, ging  von Beginn an sehr ungestüm und zum Teil auch ein wenig unsauber in den Kampf. Mit dieser Art zu boxen kam der Wolfenbütteler Boxer, mit seinen noch wenigen Kämpfen, nicht zu recht. Nach einem bewegten Kampf musste er den Punktsieg des Oldenburgers anerkennen. Somit hatte sich der Oldenburger Kämpfer für das Abendfinale qualifiziert.

 

Hier stand er dem zweiten BAC Schwergewichtler, Leon Beißner, gegenüber. Dieser hatte sich bereits eine Woche zuvor, mit einem überragenden Kampf in Cloppenburg, für das Finale qualifiziert. Nun waren natürlich die BAC Trainer Schüttler und Hackbarth im Vorteil. Sie konnten die Schwächen des Oldenburger Schwergewichtlers ausmachen und den 1,96 m langen Leon optimal auf den Gegner einstellen. Das er nicht ohne Grund aufs Gymnasium geht, bewies Leon dann seinen Trainern und den jubelnden Zuschauern. Mit hoher Intelligenz ließ er den Gegner ins Leere laufen und nahm den Nahkampf nie an. So ließ er ihn dann in Runde drei so geschickt in seine Treffer laufen, dass der Oldenburger zwei Mal angezählt werden musste. Der deutliche Punktsieg brachte dem 19 Jährigen Talent dann seinen ersten Landesmeister Titel bei den Männern.

 

Sportlich am schwersten hatte es, der 64 kg schwere, nächste Gymnasiast aus den Reihen der BAC Boxer, Jonathan Marques da Silva. Er musste am Nachmittag gegen Jens Tufa vom Verein Georgsmarienhütte antreten. Nach zwei sehr ausgeglichenen Runden, auf hohen technischen Niveau, legte dann der BAC Boxer in Runde drei ein so hohes Tempo hin, dass sein Gegner nicht mehr folgen konnte. Am Ende erkannte sein Gegner, gratulierend, den Sieg des Wolfenbüttelers an.  

 

Somit stand auch Jonathan am Abend im Finale. Hier war ein, auch  den BAC Trainern unbekannter, Ertugrul Keles, vom Verein Boxclub Verden, sein Gegner. Aus guter Deckung heraus, saubere klare Aktionen zu fahren, war die Weisung,  von den BAC Trainern Schüttler und Hackbarth, für die erste Runde des BAC Mannes. In der ersten Pause war der Vorsprung schon sehr deutlich für Jonathan und die Trainer ließen ihn mit dem Hinweis, dass der zurückliegende Gegner nun noch mehr kommen würde, in die Zweite Runde. Auch diese ging klar zu Gunsten des Wolfenbüttelers. In Runde drei gab es dann nur noch die Order aufzupassen, seine tolle Kondition zu nutzen und aus der Bewegung noch klare Treffer zu landen. Diese dritte Runde erwies sich dann als Deklassierung für den Verdener und bescherte, dem Wolfenbütteler, einen überragenden Sieg. Somit holte auch der zweite 19 Jährige seinen ersten Landesmeister Titel bei den Männer.

Die beiden 19 jährigen Boxer Leon und Jonathan fielen dem Landes Trainer, Michael Gratschow, so positiv auf, dass sie zum Lehrgang für die Deutsche U.21 Meisterschaft eingeladen wurden.

 

Die BAC Verantwortlichen freuen sich darauf, am 26. November, beim Rhodos Cup in der Wilhelm Raabe Sporthalle in Wolfenbüttel, ihre Talente den Zuschauern zu präsentieren.

Jonathan da Silva mit Trainerin Liane Schüttler
Leon Beißner mit Trainerin Liane Schüttler

Überzeugende Leistung des BAC Schwergewichtlers Leon Beißner

Mit einer souveränen Vorstellung konnte der 19 jährige Gymnasiast Leon Beißner in Cloppenburg Eindruck schinden. Er beherrschte seinen Gegner, Maxim Weisbek aus Cloppenburg, alle drei Runden deutlich. Seinen Vorteil, mit 1,95 m einen Kopf größer zu sein als sein kräftiger Gegner, nutzte er dann mit seiner Reichweite aus. Er ließ es nie zu, seinen Gegner zu dicht an sich ran kommen zu lassen, und punktete ihn aus der Distanz gekonnt aus. In Runde 3 musste dann der Kampfrichter den Cloppenburger Boxer, nach einem Wirkungstreffer vom BAC Boxer, anzählen. Ein vorzeitiger Sieg wäre jetzt eventuell möglich gewesen, da Leon jedoch in den letzten Tagen wegen einer Erkältung etwas Pause mache musste, setzte er nicht, wie von seinen Betreuern Ralf Eggers und Ulrich Hackbarth gefordert nach, sondern brachte den nie gefährdeten Punktsieg clever nachhause. Von seiner Leistung überzeugt, zeigte sich auch der verantwortliche Landestrainer Michael Gratschow, der sofort nach Kampfende den Boxer zu einem Vorbereitungslehrgang für die Deutsche U 21 Meisterschaft, zum Olympia Stützpunkt nach Gifhorn, einlud.

 

Mit dem Sieg des Schwergewichtlers stehen nun, für Niedersachsen einmalig, 5 Boxer vom Box Athletic Club Wolfenbüttel in einem Endturnier. Es starten Jonathan Marques da Silva in 64 Kg, Mohammed Ghalandari in 69 Kg, Hans Exner in 81 Kg, Orhan Nawabi und Leon Beißner beide bis 91 Kg. Es erwartet die Sportler, in Oldenburg, eine echte Höchstleistung. Alle müssen am Nachmittag einen Ausscheidungskampf bestreiten. Wenn sie diesen gewinnen, stehen sie am Abend um 18 Uhr, im Finale um die begehrten Niedersächsischen Landesmeister Titel. Die drei verantwortlichen Trainer Ralf Eggers, Harri Duberke, sowie Trainerin und Abteilungsleiterin Liane Schüttler sind jedoch ohne Bedenken, dass die Kondition nicht reicht und rechnen allen gute Chancen aus.

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